Flüssiggas

Flüssiggas wird bei vielen Gelegenheiten eingesetzt: zum Heizen, Kochen, Grillen und Frittieren ebenso wie in Pkw, Gabelstaplern und Wohnmobilen. Nicht selten kommt es dabei zu Bränden oder Explosionen, die jedoch mit meist einfachen Maßnahmen verhindert werden können.

Zunächst muss man Flüssiggas (LPG: Liquified Petroleum Gas) von flüssigem Erdgas (LNG: Liquified Natural Gas) unterscheiden. LPG besteht im Wesentlichen aus Propan, manchmal mit einem Anteil an Butan, LNG besteht aus Methan, also gereinigtem Erdgas. Während sich Erdgas schnell in der Luft verdünnt, hat Flüssiggas die gefährliche Eigenschaft, sich wegen seiner höheren Dichte in Vertiefungen wie Kellern, Mulden und Gräben anzusammeln. Es kann dort deshalb noch lange nach einem Gasaustritt zu Bränden und Explosionen kommen.

Transport und Aufbewahrung

Beim Transport von Flüssiggasflaschen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Schutzkappe sicher angebracht ist. Sie schützt das empfindliche Ventil vor Beschädigungen. Flüssiggasbehälter sollen möglichst im Freien verschlossen aufbewahrt werden, das gilt auch für Verbrauchsanlagen. Von diesen kann das Gas in Gebäude geleitet werden.

Ist das nicht möglich, müssen bei der Aufbewahrung in Gebäuden besondere Schutzmaßnahmen durchgeführt werden, zum Beispiel eine effektive Entlüftung. zu mindern.

Flüssiggas ist leicht entzündlich und sollte im Freien aufbewahrt werden.

Undichtigkeiten

Beim Wechseln von Gasflaschen und Verbrauchs­ein­richtungen müssen Undichtigkeiten durch besondere Sorgfalt vermieden werden. Mit einem Lecksuchspray kann man sich von der Dichtigkeit der Anschlüsse überzeugen.

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